Mont Baker

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5. September 1998

Fahrt von Vancouver zur Nordseite des Mt. Baker

In Vancouver stellen wir von Wasser- auf Landbetrieb um, die nächsten Tage will die Exkursion bei den Vulkanen campen. Einige kaufen ein Paar Lebensmittel. Jene vier, die zuvor schon in den USA unterwegs waren haben ihre einsatzbereite Campingausrüstung und noch ein paar Packerlsuppen. Das alles läuft mehr oder weniger ohne Plan, Charly will in den USA grösser einkaufen und zuvor schon mal ein paar Kilometer abspulen.

Canadas Flagge und der Mount Baker am Grenzposten in Sumas. Photo: Peter Sykora.

Doch zuvor brauchen wir Fahrzeuge und es gilt wieder das Problem, dass man Autos mit vertretbaren Mietpreisen nur bekommt, wenn der Fahrer über 24 Jahre alt ist. Aufgrund der Alterverteilung wurde ein Bus für 10 Leute und ein mittelgrosser PWK für 4 gebucht. Fahrberechtigt im PKW war Alex und ich, auf der Rückbank nahmen Peter und Martin Platz. All jene die sich in den USA schon einigermassen auskannten sassen zusammen in einem Auto, das war nicht unbedingt sinnvoll.

Bei der Grenze verloren wir viel Zeit, weil alle im Bus über Kanada eingereist waren und die Einreiseprozeduren an der  Grenzstation Sumas über sich ergehen lassen mussten. Nicht so wir vier im PKW, wir hatten schon die passenden Stempel im Pass. Beim Warten entstand das Bild mit der kanadischen Fahne vor dem Mount Baker im Abendlicht. Es ist wohl klar, dass wir erst nach Einbruch der Dunkelheit ankommen werden.

Später versuchen wir vier einen Einkaufs-Stopp bei einem der letzten Supermärkte vor dem Mt. Baker-Snoqualmie National Forest zu erzwingen. Doch vergebens, Charly will weiterfahren. Das wird sich als fataler Fehler erweisen, am Abend bei Mount Baker Lodge ist alles zu, einige stehen ohne Essen da.

Wir nächtigen (wahrscheinlich) am Silver Fir Campground einige Kehren unter dem Mt. Baker Lodge Visitor Center North

6. September 1998

Wanderung um den Table Mountain

Nach dem Frühstück machten wir uns in Richtung Mt. Baker auf. Auf einem Viewpoint hörten wir erstmal einen Vortrag einer Rangerin zur Geschichte des Mt. Baker und seinen Ausbrüchen. Dann machen wir uns in zwei Gruppen geteilt auf eine Wanderung. Zuerst ging es von dem Viewpoint zum Table Mountain, von dem man eine herrliche Aussicht zum Mt. Baker und zu den anderen Gletschern gegenüber hat. Der Weg weiter war recht gemütlich, wir pflückten Heidelbeeren und genossen die Landschaft. Natürlich waren die GPS-Geräte und die Karten zur Orientierung bzw. Wegbestimmung wieder mit dabei.

Routenkarte am Table Mountain von Martin Galanda und Peter Sykora. Wir umrunden den Table Mountain im Uhrzeigersinn. Die Aufstiegsroute fehlt hier.

Mount Baker und Blumen. Photo: Peter Sykora

Mount Baker von Nordosten, Ansicht am Weg auf den Table Mountain.

Martin, Doris, Palko, André, Dieter, Andi, peter, Agnès und Lorenz sowie Mike, Michi, Julia, Charly und Alex am Table Mountain. Photo: Computerkartographie Uni Wien

Agnes und Lorenz zwischen den Steinmännern m Table Mountain beim Mount Baker. Die „Aufstellung“ entstand zufällig.

Luftiger Steinmann am Table Mountain beim Mount Baker. Photo: Peter Sykora

Vergletscherte Flanke des Mount Baker. Dieser Gletscherbruch befindet sich vermutlich im Nordosten des Vulkans.

Schmelzwasser rinnt über grünes Moos beim Table Mountain beim Mount Baker. Photo: Alexandra Medwedeff.

Tiefblick auf die Galena Chain Lakes im Nordwesten des Table Mountain. Der grosse ist Iceberg Lake (den wir umrunden und in den wir auch baden werden), dahinter liegen der Hayes Lake und der Arbuthnet Lake.

Mittags machten wir bei ein paar kleinen Seen Rast, danach führte uns der Weg weiter hinunter wieder an ein paar Seen vorbei, in welche noch Eis ragte. Peter, André und Mike konnten es nicht lassen, eine Runde schwimmen zu gehen, trotz der Schneereste am anderen Ufer. Das ging nur bei ständiger Bewegung und aufgrund der Tatsache, dass es draussen sehr heiss war. Die oberen 20cm des Wassers waren erträglich, darunter hatte es sicher unter 10°C. Beim herauskommen gab es allerdings ein Problem. Wir waren splitternackt eingestiegen und in der Zwischenzeit war auch eine Grossfamilie samt Kindern am Ufer die uns bestaunte. Wir stiegen also so nackt wie wir waren aus dem Wasser, was alle recht lustig fanden. Keine scheinheiligen Amis also…

Peter und André schwimmen im Iceberg Lake. Photo: Alexandra Medwedeff.

Abends setzten wir uns doch noch ziemlich lange am gleichen Campground zusammen und ließen die erste Exkursionswoche Revue passieren und diskutierten über unsere Eindrücke und Erlebnisse.

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