WordPress am Server installieren

Thema: Ubuntu – MariaDB – WordPress – Apache – CleanBlogg Theme.


Das Installieren einer WordPress-Instanz wie hier beschrieben setzt voraus, dass ein Zieldomain oder ein Subdomain bereits angelegt ist (vgl. Webdomains unter Apache). Der Vorgang ist für Parallel-Installationen der Selbe.

WordPress einspielen

Die letzte Version, oder jene die man braucht, herunterladen, ggf. direkt auf den Server. Zielort ist der Pfad wo die Dateien dann physisch liegen sollen. Das kann etwas wie /home/user/sites/new.domain.tld/wordpress lauten. Dafür sollte ein (Sub-)Domain angelegt und abrufbar sein, siehe auch Virtual Host unter Apache auf Ubuntu.

Versionen

  • WordPress jedenfalls 4.7 uns/bis 5.0.3

WordPress installieren

Wenn man sich nicht vertippt hat, kann man seinen Blog nun unter http://www.domain.tld/ aufrufen. Mit dabei sollte man folgendes bereit liegen haben:

  • Database name (siehe: Datenbank anlegen)
  • Database username (ebenso)
  • Database password (ebenso)
  • Database host (localhost bei einem root-Server, eventuell auch die IP-adresse)
  • Table prefix (Standardmässig wp_, aber es schadet nicht einen anderen zu verwenden. Wenn man mehrere WordPress-Installationen in einer Datenbank haben will, so müssen die Präfixe unterschiedlich sein.)

Diese Werte gibt man auf der folgenden Seite ein. Je nach den eingestellten Rechten im Ordner am Server, geht es glatt oder es kommt die Meldung “Sorry, but I can’t write the wp-config.php file”. Aber man kann die Datei aus der Box darunter kopieren und die Datei selber im wordpress/-Ordner anlegen.

Der Grund des Fehlers ist oft, dass der Webserver-User (unter Ubuntu www-data:www-data) in den wordpress/-Ordner schreiben will. Mit chmod a+w wordpress/ kann man das Recht kurzfristig erteilen (nicht vergessen nachher zurückzusetzen: chmod a-w wordpress/). Achtung, macht man diese Änderung und geht nur im Browser zurück um noch mal zu bestätgen muss man nochmal das Passwort setzen (der Rest bleibt im Formular).

Ist die Datei wp-config.php korrekt angelegt, so folgt eine Bestätigung, anschliessend kann man Blognamen und Haupt-User anlegen, das kann aber alles später auch geändert werden.

Wenn man schon dabei ist, kann man auch folgende Ordner dem Web-User überschreiben. Anderenfalls geht das Installieren von Themen und Plugins via Interface nicht.

root@server # chown -R www-data:www-data wp-content/
root@server # chown -R www-data:www-data wp-admin/

Sprache anpassen

Wenn man nicht aufpasst, hat man eine Sprache die man nicht braucht, im Zweifelsfall englisch, im Interface. Hier ist WordPress wirklich mühsam, es gibt keinen einfach und schnell erreichbaren Link zu den Sprachdateien, es wird (jedenfalls bei der Version 4.7) angenommen, dass man gleich die richtigen Installationsdateien heruntergeladen hat.

Ist das nicht der Fall, fand ich auf die Schnelle nur die Methode ein deutsches Installationspaket herunterzuladen und zu entpacken. Darin gibt es den Ordner wordpress/wp-content/languages/ mit .mo– und .po-Dateien. Diese spielt man einfach an die selbe Stelle am Server: wordpress/wp-content/languages/. Anschliessend kann man unter “Einstellungen” > “Allgemein” deutsch als Sprache auswählen. Es geht sicher anders noch einfacher…


Verzeichnis über den Fleiß, Fortgang und Sittlichkeit der Schüler der dritten Classe an der k&k Normal-Hauptschule, Wintersemester 1864
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